Die Mezzosopranistin Anna Haase studierte in der Klasse von Prof. Tamar Rachum in Israel und schloß an der Tel Aviv Unversity das Artist‘s Diploma mit der Auszeichnung „summa cum laude“ ab.

Sie war Finalistin im Mozart-Wettbewerb Salzburg, Stipendiatin bei der Stiftung Villa Musica und besuchte Meisterkurse bei Hilde Zadek, Kurt Moll, Waltraud Meier, Rudolf Piernay, Marjana Lipovšek und Claudio del Monaco.

Ihr Operndebut gab sie 1997 als Ensemble-Mitglied an der Oper Erfurt in der Rolle des Prinz Orlofsky (J. Strauß). Es folgten Produktionen unter anderen bei den Opernfestspielen München, den Schwetzinger Festspielen, der Bachwoche Ansbach, den Göttinger Händel-Festspielen und den Salzburger Festspielen.

Ihre Opernrollen reichen von Orfeo (C. W. Gluck), Sesto, Dorabella (W. A. Mozart), Carmen (G. Bizet) bis Octavian (R. Strauss). In einer TV-Produktion für ARTE war sie in einer Inszenierung von Achim Freyer als zweite Dame (Zauberflöte) zu erleben.

In ihrer vielseitigen Sängertätigkeit widmet sie sich zunehmend dem Konzertfach, der Kammermusik und dem Orchesterlied. Dabei umfasst ihr facettenreiches Repertoire weltliche und geistliche Werke in allen Epochen von C. Monteverdi über J. S. Bach und G. Mahler bis hin zu Uraufführungen.

Liederabende gab Anna Haase in München, Kopenhagen, Straßburg, Tel Aviv und Moskau. Konzertverpflichtungen haben sie durch ganz Europa, Israel, Russland, China und Brasilien geführt.

Die Mezzosopranistin hat mit renommierten Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Marek Janowski, Leos Svarovsky, Michael Hofstetter und Matthias Grünert zusammengearbeitet. Sie ist als Solistin von Chören wie den Thomanern, der Santa Cecilia, dem Dresdner Kreuzchor, und dem Chamber Choir of Europe eingeladen worden.

Bisher sind von ihr Tonträger wie G. Mahlers „Das Lied von der Erde“ und W. A. Mozarts „Apollo & Hyazinth“ erschienen. Mit den „Polnischen Liedern op. 74“ von Frédéric Chopin hat sie  ein beachtetes Solo-Debut vorgelegt.